KoKont Jena

12 Jul
(Koordinierungs- u. Kontakstelle im Jenaer Stadtprogramm gegen Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus, Antisemitismus und Intoleranz) Information und Vernetzung, Beratung und Vermittlung, Projektinitiierung, Fort- und Weiterbildungsangebote, u.a. gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, für flüchtlingssolidarische Arbeit www.kokont-jena.de, www.vielfalt-jena.de, www.facebook.com/kokontjena kokont@t-online.de Löbdergraben 25A, 07743 Jena Tel. 03641 236606, Mobil: 0152 25856430 Regelmäßige Treffen: z.B. diverse Netzwerk- und Akteurstreffen, Runder Tisch für Demokratie Jena Sprechzeiten: montags 16-19 Uhr, donnerstags: 9-13 Uhr sowie nach Vereinbarung. Mobile Arbeit und Erreichbarkeit täglich AnsprechpartnerInnen: Janine Patz, Nico Przeliorz
Read more »

Broschüre von Pro Asyl: Unterbringung von Flüchtlingen in Deutschland

25 Jun

Broschüre von Pro Asyl: Unterbringung von Flüchtlingen in Deutschland in Deutschland

Sehr umfangreiche Darstellung der rechtlichen Hintergründe zur Unterbringung in den Bundesländern, die folgende Aspekte umfasst:

  • unterschiedliche Aufnahme- und Unterbringungssysteme in den Bundesländern
  • Regelungen der Kostenerstattung an die Kommunen
  • Mindesstandards für Gemeinschaftsunterkünfte
  • Regelungen für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge
  • Vorhaltepflicht für Gemeinschaftsunterkünfte und Wohnpflicht in Gemeinschaftsunterkünften
  • Regelungen zum Auszug aus der Gemeinschaftsunterkunft
  • Statistik der Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften und Wohnungen
  • Betreuungsschlüssel und Standards für die soziale Betreuung und Beratung in Gemeinschaftsunterkünften

pro menschenrechte. contra vorurteile.

23 May

pro Menschenrechte.
contra vorurteile.

Fakten und argumente zur debatte über Flüchtlinge in deutschland und Europa.

Durch die Zunahme der Zahl von Asylsuchenden gibt es wieder öffentliche Diskussionen über Flüchtlinge. „Asyl ist ein Privileg“ ist dabei oft zu hören, „Ich bin auch arbeitslos“, oder „Wir können doch nicht alle aufnehmen“. Dabei ist zunächst festzustellen: Die Frage, wer bei uns Flüchtlingsschutz erhält, ist gar nicht verhandelbar. Der Anspruch auf Zuflucht vor politischer Verfolgung hat Verfassungsrang in Deutschland. In Europa gelten die Grundrechtecharta und die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK). Die Genfer Flüchtlingskonvention ist weltweit in 147 Staaten gültig. Auf dieser Grundlage haben Flüchtlinge ein Recht auf eine faire Prüfung ihrer Schutzbedürftigkeit. Den Schutzanspruch von Flüchtlingen kann man weder in Frage stellen noch kontingentieren. Für die Bundesrepublik ist der Schutz von Flüchtlingen eigener Anspruch und Verpflichtung zugleich. Wenn heute nach Jahren des Rückgangs die Flüchtlingszahlen erneut steigen und Kommunen die Unterbringung von Flüchtlingen neu organisieren müssen, ist die Wachsamkeit der Zivilgesellschaft gefragt. Wieder beginnen Unkenntnis, Vorurteile und Ressentiments zu wuchern, Rechtsextreme mobilisieren, schon kommt es wieder zu Anschlägen auf Flüchtlingswohnheime. Gleichzeitig gibt es heute fast überall, wo es zu Protesten gegen Flüchtlingsunterkünfte kommt, auch eine starke Gegenbewegung. Wache Bürgerinnen und Bürger stellen sich rassistischer Stimmungsmache entschieden und engagiert entgegen. Wir haben auf den folgenden Seiten Argumente und Fakten zusammengestellt, die in der Diskussion hilfreich sein können.