AUSSTELLUNG: Von Mensch zu Mensch. Ich habe einen Namen

23 Mär

Ab sofort ist an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena eine neue Ausstellung für die Öffentlichkeit zugänglich: Porträts von Menschen „mit fröhlichen oder ernsten Gesichtern, einige lächeln zuversichtlich, manche schauen unsicher auf ihr Gegenüber“.

Die Fotos, die im Foyer vor der Hochschulaula in Haus 4 Station machen, sind Ergebnis eines Workshops des Stadtteilbüros Lobeda unter Leitung von Doris Weilandt und Olrik Drabant.

Die Menschen, die auf großformatigen Schwarzweißfotos zu sehen sind, kamen mit dem großen „Flüchtlingsstrom“ 2015 nach Thüringen. In Notunterkünften fanden sie zum ersten Mal Ruhe nach einer langen Zeit der Ungewissheit. Sie trafen auf Helfer, die sie freundlich aufnahmen und ihnen die ersten Schritte in ein neues Leben ermöglichten. Die knappen Texte deuten die Lebenssituation der jeweiligen Person an.

Die Ausstellung war bereits an mehreren Orten in Thüringen zu sehen und ist noch bis zum 24. Mai in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Gefördert wurde sie von der Landeszentrale für Politische Bildung Thüringen (Kooperationsprojekt) und vom Lokalen Aktionsplan der Stadt Jena. Erhältlich ist auch ein Begleitkatalog, in dem die Texte und Fotos veröffentlicht sind.

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