Workshop „Schwarz ist der Ozean – Was haben volle Flüchtlingsboote vor Europas Küsten mit der Geschichte von Sklavenhandel und Kolonialismus zu tun?“ am 10. April

28 Mär

Aktuelle globale Phänomene mit Nord-Süd-Bezug lassen sich kaum ohne einen Blick auf die Geschichte erklären. Wie entstand das transatlantische System, das durch Wirtschaft, Politik und Werte verbunden ist? Wie entstand der „moderne“ Rassismus? Wo hat unsere aktuelle globale Arbeitsteilung, also Rohstoffproduktion im Süden, industrielle Verarbeitung im Norden, ihren Ursprung? Wer profitiert von ihr und wer nicht? Was haben zwangsrekrutierte Kolonialsoldaten in beiden Weltkriegen mit der Etablierung der Demokratie in Deutschland zu tun?

Diese und andere Fragen versucht der Workshop „Schwarz ist der Ozean – Was haben volle Flüchtlingsboote vor Europas Küsten mit der Geschichte von Sklavenhandel und Kolonialismus zu tun?“ mithilfe der gleichnamigen Ausstellung zu beantworten. Der Workshop will einseitige historische Schuldzuweisungen vermeiden, historische Verantwortung aber klar benennen. Wir müssen die Kolonialgeschichte und die Geschichte des transatlantischen Sklavenhandels kennen, um der ungleichen Verteilung von Möglichkeiten in unserer eigenen Gesellschaft und weltweit zukünftig entgegenzutreten.

Mehr Informationen hier.

Datum : Mittwoch, 10. April 2019 – 18:00 bis 20:00 Uhr

Preis :  Freier Eintritt