Vortrag am 23.1.19: Jenseits der imperialen Lebensweise – Buen Vivir und andere Anregungen aus Lateinamerika

9 Jan

Das Eine Welt Netzwerk Thüringen und die Rosa Luxemburg Stiftung laden herzlich zu der Veranstaltung „Jenseits der imperialen Lebensweise – Buen Vivir und andere Anregungen aus Lateinamerika“, am 23.01.2019 um 19:30 in der Ernst-Abbe-Bücherei ein.

Der vortragende Prof. Dr. Ulrich Brand (Wien/Jena) ist Kritiker des Extraktivismus, also der Ausbeutung und des Verkaufs von Rohstoffen durch die Länder Lateinamerikas und des globalen Südens zu den Bedingungen des kapitalistische Weltmarktes. Er kritisiert die „imperiale Produktions- und Lebensweise“ des globalen Nordens und einiger sogenannter Schwellenländer, die einen fast unbegrenzten Zugriff auf die weltweiten Ressourcen haben. Diese Produktions- und Lebensweise verschärft die weltweiten Krisenzyklen, Armut und Ungleichheit. Ihnen stellt er die Idee des  „Buen Vivir“ der indigenen Bevölkerung des Andenraums gegenüber, das beispielsweise vom Weltsozialforum 2010 in Porto Alegre als Alternative zu Wirtschaftswachstum und als Abkehr von westlich-kapitalistischen und realsozialistischen Entwicklungskonzepten diskutiert wurde.

Mehr Informationen in der Facebook-Veranstaltung und im Einladungsflyer.