(Deutsch) Protestprogramm von geflüchteten Jugendlichen zur Innenministerkonferenz vom 11.-19.6.20 in Erfurt

12 Jun

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Vom 17. bis 19. Juni findet die Innenministerkonferenz in Erfurt statt. Geflüchtete Jugendliche der Initiative Jugendliche ohne Grenzen und der Flüchtlingsrat Thüringen e.V. veranstalten anlässlich der Innenministerkonferenz ein Protest- und Kulturprogramm, das durch zahlreiche Organisationen unterstützt wird. Damit wird sich für Seenotrettung, Bleiberecht und Aufnahmeprogramme sowie gegen Abschiebungen, Lager und Rassismus eingesetzt.
Aktionen der Jugendlichen ohne Grenzen

11.6. – 19.6.: Online-Proteste zur #IMK2020 #Innenministerkonferenz und Online-Wahl des „Abschiebeministers 2020“: http://jogspace.net/2020/05/25/jog-aktionen-2020/

17.6., 19 Uhr: Live-Stream zum Gala-Abend mit Vergabe des Negativpreises „Abschiebeminister 2020“: http://jogspace.net/gala-abend/

19.6.: Übergabe des Negativpreises „Abschiebeminister 2020“ und Forderungen junger Geflüchteter bei der Innenministerkonferenz. Bei Interesse an einer Teilnahme an dem Termin senden Sie bitte eine E-Mail an: presse [ ät ] jogspace.net

Kundgebung des Flüchtlingsrat Thüringen e.V.

17.6., 16 Uhr: Hörspiel „Grenzwärtige Gegenwart“, 17 Uhr: Kundgebung „Solidarität muss für alle gelten!“ des Flüchtlingsrat Thüringen e.V. zum Auftakt der Innenministerkonferenz auf dem Theaterplatz in Erfurt: https://www.fluechtlingsrat-thr.de/IMK2020
Bei der Innenministerkonferenz wird unter anderem über die Aufnahme aus Griechenland, Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Abschiebungen, Rechtsextremismus und Rechtsterrorismus, Verlängerung des Abschiebestopps nach Syrien, Abschiebungen den Sudan, Kirchenasyl sowie Einstufung zusätzlicher sicherer Herkunftsstaaten beraten.

In einem Aufruf, der vom Flüchtlingsrat Thüringen und 28 weiteren Organisationen unterzeichnet wurde, fordern die Jugendlichen ohne Grenzen von der Innenministerkonferenz: Solidarität muss für alle gelten!

Die Organisationen fordern die sofortige Aufnahme von Schutzsuchenden aus Griechenland und Seenotrettung im Mittelmeer. Auch in Deutschland muss gehandelt werden: Derzeit nehmen Politik und Verwaltung eine Durchseuchung von Großunterkünften für geflüchtete Menschen vielfach in Kauf. Es wird daher die Auflösung aller Lager und die sofortige dezentrale Unterbringung von Schutzsuchenden sowie ein Abschiebungsstopp gefordert. Gemeinsam wird ein Ende der migrationsfeindlichen Politik und Rhetorik, sowie die lückenlose Aufklärung aller Morde mit Rassismusverdacht verlangt.

Den vollständigen Aufruf finden Sie hier: http://jogspace.net/aufruf/